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| | | „Zur Geschichte“
Nun möchten wir Euch hier etwas über die Geschichte des 49er Wüstelstandes berichten, der in früheren Zeiten auch unter dem Namen der Inhaberin „Lintschi“ bekannt war.
Lintschi, unter diesem Namen kannte sie jeder, bürgerlich hiess sie Karoline Wieser (1924-1998).
Schon als 4 jährige verkaufte sie Maroni beim Friedhof, dann betrieb sie einen Stand mit Erfrischungen für die Ausflügler im Bereich der Kreuzung Wolfersberggasse-Bujattigasse-Hüttelbergstrasse, dann eine kleine Greisslerei (kleiner Lebensmittelladen) beim kleinen Schutzhaus im Rosental, und schliesslich übernahm sie 1948 den Blumen Kiosk ihres Vaters bei der Endstation (Schleife) der Linie 49, wo sie 45 Jahre lang residierte. Natürlich war sie der Treffpunkt für alle Schulkinder, aber sie hatte auch ein Herz für Obdachlose und war immer fröhlich.
Der gleich nebenan wohnende Handelsminister Staribacher
verlieh ihr den Titel „Bürgermeisterin von Hütteldorf“, aber auch „Brezelprinzessin“ oder „Pyramide von Hütteldorf“ wurde sie genannt (sie wog angeblich 140kg). Die letzten Jahre hatte sie noch einen Stand beim Bauernmarkt im Fuhrmannhaus (Linzerstrasse 404). Ihr Grab befindet sich auf dem Hütteldorfer Friedhof. Ihre ebenso rundliche Schwester war die „Schnecki“, die die Gärtnerei Ecke Karl-Bekehrty-Strasse/Amundsenstrasse betrieb.
Zu Allerseelen verkauften beide Schwestern gemeinsam Gestecke usw. beim Hütteldorfer Friedhof. |
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